Familienalltag

Auf ein Neues! Warum es hier ein Weilchen so still war

20170414_165456.jpg„Mannomannomann“, würde das Räubermädchen sagen, wenn sie wüsste, wie lange ich hier schon nichts mehr gepostet habe. Viiiiiiel zu lange. Definitiv. Natürlich gibt es dafür einen Grund. Einen ziemlich schönen sogar Na gut, Übelkeit und Müdigkeit an sich sind jetzt keine sonderlich schönen Gründe. Aber die dahinter steckende Ursache, die ist es allemal. Wenn Ihr es bisher noch nicht wusstet, ahnt Ihr es spätestens jetzt: Ja, es ist wieder Nachwuchs unterwegs im Hause Mamality. In Pi mal Daumen 160 Tagen werden wir zum zweiten Mal Eltern und das Räubermädchen große Schwester. Wie krass ist das denn!?

Unsere Familie soll wachsen
Für uns war immer schon klar, das wir einmal mindestens eine vierköpfige Familie sein wollen. Und auch wenn für mich feststand, dass ich definitiv einen Abstand von mehr als zwei Jahren zwischen den Kindern haben möchte, erwachte der Wunsch nach Nummer 2 relativ früh. Etwa ab dem ersten Geburtstag des Räubermädchens schlich sich hin und wieder der Gedanke an eine weitere Schwangerschaft, ein weiteres Baby in meinen Kopf. Total verrückt, war ich doch andererseits froh, das erste Babyjahr hinter mir zu haben und gewisse Freiheiten, die langsam zurückkamen, zu genießen. Also erstmal wieder zurück in den Job, zurück in ein Leben neben dem Kind. Doch dann, eines Tages Ende Oktober – wir waren gerade auf dem Rückweg von einem wunderbaren Bauernhofwochenende – war es der Räuberpapa, der das Thema wieder aufs Tapet brachte. Irgendwie wäre es doch schön, in nicht allzu ferner Zukunft unsere Familie zu erweitern. Irgendwie ist doch gerade alles so perfekt, so schön. Warum lassen wir es nicht einfach jetzt darauf ankommen!? Ja, warum eigentlich nicht?

Fast forward etwas über drei Monate später. Ich stehe im Bad. Mein Herz pocht ganz wild, während ich zusehe, wie sich auf blütenweißem Hintergrund langsam ein immer deutlicher rosa Strich abzeichnet. Auch beim zweiten Mal ist dieser Moment immer noch magisch und auch wenn ich es schon insgeheim vermutet hatte, kann ich es doch nicht so richtig fassen. Ich rufe den Räuberpapa und das Räubermädchen. Sie bestätigen mir, dass der Strich definitiv keine Fata Morgana ist. Wir fallen uns um den Hals und das Räubermädchen lässt sich von unserer Euphorie anstecken, auch wenn sie natürlich noch nicht wirklich versteht, was los ist.

IMG_20170515_205648_291.jpgAlles gleich und doch irgendwie anders
Die ersten drei Monate sind wie schon in der ersten Schwangerschaft nicht gerade prickelnd. Und mit Kleinkind nochmal eine ganz neue Herausforderung. Die Übelkeit hat mich dieses Mal glücklicherweise nicht ganz so doll im Griff, schlägt dafür aber hauptsächlich nachmittags zu, wenn ich mit dem Räubermädchen alleine bin. Und diese Müdigkeit! Als Kleinkindmutter leidet man ja ohnehin häufig unter Schlafmangel, aber diese bleierne Müdigkeit, die mich auf nichts mehr Lust haben lässt, macht mich manchmal echt fertig. Kein Wunder also, dass der Blog erst einmal ganz hinten auf meiner Prioritätenliste landet. Abends schaffe ich es allenfalls noch, mir eine Folge „Better Call Saul“ oder „Designated Survivor“ mit dem Räuberpapa reinzuziehen. Wenn ich nicht vorher schon erschöpft auf der Couch einschlafe.

Währenddessen wächst und gedeiht das kleine Wesen in meinem Bauch prächtig. Konnten wir in Woche 8 nur einen unförmigen Fleck mit pochendem Herzchen auf dem Ultraschall bewundern, bestaunen wir nur 4 Wochen später schon ein 5 cm großes Würmchen, das schon richtig nach Baby aussieht und seine kleinen Ärmchen und Beinchen bewegt. Auch wenn die Schwangerschaft im Alltag noch wenig präsent ist und ich insgesamt „guter Hoffnung“ bin, sitze ich vor den Terminen jedes Mal nervös im Wartezimmer. Doch wir haben auch dieses Mal Glück und es ist immer alles in bester Ordnung. Auch das Räubermädchen macht in dieser Zeit riesige Fortschritte. Sie fängt an nachts durchzuschlafen und stillt sich daraufhin zu meiner Überraschung kurz vor ihrem zweiten Geburtstag ganz von alleine ab. Und das Baby in Mamas Bauch wird zu einem immer präsenteren Teil ihres Alltags. Neugierig betrachtet sie den wachsenden Bauch, streichelt ihn und legt ihr Köpfchen darauf, um dem Geschwisterchen hallo zu sagen. In diesen Momenten könnte ich schmelzen vor Glück und kann es kaum erwarten, zu sehen, wie sich diese Geschwisterbeziehung weiterentwickeln wird.

Für uns alle ist es eine spannende Reise, an deren Ende wir hoffentlich ein gesundes neues Familienmitglied willkommen heißen werden. Ich freue mich unglaublich auf die nächste Zeit, auch wenn ich mich manchmal erschrecke, wie schnell die Tage dahin rasen. In zwei Wochen ist bereits die Hälfte der Schwangerschaft vorüber, der Bauch scheint momentan geradezu zu explodieren und in ca. drei Monaten werde ich schon meinen letzten Arbeitstag haben. Dabei haben wir doch quasi gestern erst beschlossen, es noch einmal zu wagen! Jetzt, da bei mir auch endlich der berühmt-berüchtigte Energieschub des zweiten Trimesters eingetreten ist, werde ich definitiv wieder regelmäßiger bloggen, mit Sicherheit auch über das ein oder andere Schwangerschafts- und Babythema. Ich hoffe, Ihr seid dabei!

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