Abenteuer in Rhein-Main

Ab in den Wald! – Ein Besuch im Frankfurter StadtWaldHaus

20170205_121957Sonnenschein und fast schon frühlingshafte Temperaturen – so begrüßte uns der letzte Sonntag. Klar, dass wir dieses tolle Wetter für einen Ausflug in die Natur nutzen mussten. Unser Ziel war das Frankfurter StadtWaldHaus, das ich schon seit Längerem auf meiner Ausflugsliste stehen hatte. Das Informationszentrum bietet allerlei Wissenswertes rund um Wald und Forst und die dort heimische Tier- und Pflanzenwelt.

Collage1.jpgUnterwegs auf dem Erlebnispfad
Gleich hinter dem Eingangstor erwartete uns der Erlebnispfad mit seinen verschiedenen Stationen. Das Räubermädchen war sofort begeistert von dem raschelnden Laub unter ihren Füßen und auch wenn sie natürlich noch zu klein war, um alles zu verstehen, fand sie den Pfad unterhaltsam. Wir schauten uns an, wie weit die Wurzeln eines Baumes reichen. Lernten welches Getier sich in einem toten Baumstamm aufhält: „Necke! Wurm!“. Und betrachteten das Gewölle einer Eule. Besonders begeistert war das Räubermädchen von den Fühlkästen. Neugierig streckte sie ihre Hand hinein und tastete nach Blättern, Sägespänen und Bucheckern. Auch der Tannenzapfenweitwurf begeisterte sie sehr. Der Pfad führt auch an einem kleinen Biotop vorbei. Als wir dort vorbeikamen, herrschte gerade etwas Aufregung, weil einige wagemutige Jungs sich doch tatsächlich auf die nicht gerade vertrauenserweckend aussehende Eisdecke gewagt hatten. Glücklicherweise schafften sie es alle mit trockenen Füßen wieder an Land.

Collage2.jpgInformatives über Flora und Fauna des Waldes
Der Heilkräuterpfad bot im Winter nur wenig zu sehen, so dass wir diesen ausließen und uns direkt auf den Aussichtspunkt auf dem Dach des StadtWaldHauses begaben. Das Räubermädchen kletterte fleißig die Stufen nach oben, auf den letzten Metern musste der Räuberpapa dann aber doch unter die Arme greifen. Es waren aber auch viele Stufen! Von oben hatten wir einen schönen Ausblick über das Areal und den noch winterlich kahlen Forst. Im Inneren des Informationszentrums erwartete uns dann eine Ausstellung zum Leben im Wald. Durch eine Baumtür ging es hinein in die Welt des Waldes. In der Mitte des Hauses befand sich ein großer Baum, den das Räubermädchen staunend betrachtete. Auch die Wildschweinfamilie hatte es ihr angetan. „Baby!“, rief sie beim Anblick der Frischlinge. Im Dunkelraum wagten wir uns in die Nacht und begegneten unter anderem Fledermäusen, einem Fuchs, einer Eule und einem Dachs (allesamt natürlich nicht lebendig). Aber es gab tatsächlich auch echte Tiere zu bewundern. Aus einem Terrarium zischten uns exotische Schlangen entgegen und wanden sich um Äste herum.

20170205_133603.jpgWaldtieren auf der Spur
Anschließend zog es uns wieder nach draußen, zunächst zur Auffangstation für verunfallte Wildtiere. Man musste schon ganz genau hinsehen, um die verschiedenen Eulen, Kauze und Krähen durch den dichten Maschendraht zu erkennen, aber nach einer Weile wurden wir immer fündig. Zum Schluss spazierten wir noch den Rundweg an den Tiergehegen entlang, bekamen hier allerdings nur Bergziegen und Wildschweine zu Gesicht. Trotzdem war es ein erlebnisreicher, informativer Vormittag im Wald gewesen und wir werden sicher einmal in der wärmeren Jahreszeit wiederkommen, wenn die Tier- und Pflanzenwelt noch  mehr zu bieten hat.

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