Abenteuer in Deutschland

Piraten, Ritter und Goldsucher – ein Tag im Playmobil FunPark

20161031_134439Ich gebe zu, ich bin eher der Lego- als Playmobil-Fan. Was schlicht und einfach daran liegt, dass es bei uns zu Hause nur Lego gab und auch die meisten meiner Freunde kein Playmobil besaßen. Seit unserem Besuch im Playmobil FunPark auf der Rückreise von unserem Wochenende auf dem Bauernhof im Fränkischen Seenland könnte sich das allerdings ein klein wenig geändert haben. Wir hatten nämlich einen fantastischen Tag in diesem Vergnügungspark, der kein typischer Freizeitpark mit Fahrgeschäften und dergleichen ist, sondern vielmehr ein riesiger Spielplatz mit verschiedenen Themenwelten. Richtig spannend ist es dort für etwas größere Kinder ab dem Kindergartenalter aufwärts, würde ich sagen, aber auch unser Räubermädchen hatte mit ihren 1,5 Jahren schon großen Spaß. Und auch wir Erwachsenen kamen auf unsere Kosten.

Mit Pasta im Bauch hinauf ins Baumhaus
Wir starteten unsere Reise durch die Playmobil-Welt – wie sollte es anders sein – im Restaurant. Unsere Anfahrt hatte doch ein Weilchen in Anspruch genommen, so dass wir schon wieder hungrig waren und uns erst einmal mit einer leckeren Pasta stärkten. Das Räubermädchen bekam ein Kids-Menü, das neben einem riesigen Teller Nudeln und einem Obstquetschie (der allererste in ihrem Leben!) auch eine Playmobil-Figur enthielt. Sie war ganz aus dem Häuschen über ihre Fee und hielt diese für den Rest des Tages eisern fest. Die Preise für das Essen waren -wie auch der Eintritt in den Park – überaus human. Die erste positive Überraschung des Tages, der noch viele weitere folgten. Frisch gestärkt zogen wir dann also los, um den Park zu erkunden – und landeten als erstes beim Baumhaus. Hier konnte nach Herzenslust geklettert und getobt werden. Wir wagten uns über schmale Treppen immer höher in das Baumhaus hinauf. Ganz oben wartete eine steile Rutsche auf uns, über die es wieder nach unten ging. Dort entdeckte das Räubermädchen ein großes Einhorn, das sie neugierig bestaunte.

collage1Von der hohen See in die Urzeit
Weiter ging es zum Piratenschiff. Den großen See, in dem das Schiff lag, konnte man mit Flößen unsicher machen. Mit unserem Kleinkind erschien uns das allerdings ein bisschen zu gewagt. Es gab aber noch andere Flöße, die man an einem festen Seil über’s Wasser ziehen konnte. Das trauten wir uns und kamen auch trockenen Fußes am anderen Ufer an. Über eine Hängebrücke erreichten wir das Piratenschiff. Hier ging es ganz schön trubelig zu, so dass wir uns nur kurz umsahen und dann weiter zogen. Das absolute Highlight für das Räubermädchen war die Dinowelt, zu der wir nun kamen. Seit sie die großen Figuren von T-Rex, Triceratops und Co. gesehen hat, ist sie im absoluten Dinofieber. Natürlich musste sie auch einmal auf einem der Urzeittiere Probe sitzen – und war fast nicht mehr von dort wegzubekommen.

collage2Wasserspaß, Landluft und Goldgräberstimmung
Die Ritterburg ließen wir relativ schnell hinter uns. Dafür schien sich das Räubermädchen noch nicht so zu begeistern. Da waren die Wasserkanäle in der Arche Noah-Welt schon eher nach ihrem Geschmack. Hier gab es zwei getrennte Bereiche für kleinere und größere Kinder. Das Räubermädchen hatte großen Spaß, die Arche Noah-Boote durch die Wasserrinne schippern zu lassen und beschäftigte sich eine ganze Weile alleine damit. So hatten wir Eltern eine kleine Verschnaufpause und konnten unsere Gesichter in die warme Spätherbstsonne halten. Herrlich! Passend zu unserem Wochenende gab es auch im Playmobil FunPark einen Bauernhof. Hier übte das Räubermädchen eine Kuh zu melken und schaffte es tatsächlich ein paar Tropfen „Milch“ zu ernten. Da es inzwischen schon später Nachmittag geworden war und wir nicht zu spät unseren Heimweg antreten wollten, entschieden wir uns, noch der Goldmine einen Besuch abzustatten und uns dann langsam Richtung Ausgang zu begeben. Die Goldmine gefiel mir persönlich am besten. Hier konnte man nämlich mit einem Sieb bewaffnet nach Goldstückchen im Sand suchen. Das Räubermädchen half mir dabei und wir fanden tatsächlich eine kleine Hand voll. Gerne hätten wir uns eine Schatztruhe dafür geholt, die Schlange war uns allerdings etwas zu lang.

Also machten wir uns langsam auf den Rückweg. Dabei kamen wir an einem Riesenhüpfkissen vorbei. Das musste das Räubermädchen natürlich unbedingt noch testen, also Schuhe aus und mit Festhalten eine Runde losgehopst. Dann war es aber wirklich Zeit, den Heimweg anzutreten. Im Playmobil-Shop am Ausgang durfte sich das Räubermädchen noch ein Souvenir aussuchen. Sie entschied sich für ein knallrotes Feuerwehrauto. So hatte sie auf der 3-stündigen Heimfahrt noch ein wenig Unterhaltung.

Fazit: Wir können einen Besuch im Playmobil FunPark unbedingt empfehlen, auch schon mit relativ kleinen Kindern. Es gibt so viel zu entdecken und zu erleben, dass wir in den vier Stunden, die wir dort waren, gar nicht alles sehen und ausprobieren konnten. Es gibt auch noch einen riesigen Indoorbereich, den wir auf Grund des guten Wetters komplett außen vor gelassen haben. Wir werden definitiv einmal wieder kommen, wenn wir in der Gegend sind. Schade, dass es so einen Park nicht in unserer Nähe gibt. Wir wären bestimmt oft da.

 

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3 Kommentare zu „Piraten, Ritter und Goldsucher – ein Tag im Playmobil FunPark

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