Abenteuer in Rhein-Main

Dinos auf der Spur – Ein Besuch im Senckenberg Museum

20161230_144625_neuSeit einer Weile stehen Dinosaurier beim Räubermädchen hoch im Kurs. Und Affen. Oft kommt sie zu uns und möchte „Affe Bilder“ oder „Dino Bilder“ auf dem Handy anschauen. Ich finde das sehr interessant, denn auch ich hatte als Kind eine Leidenschaft für beide Tierarten. Ich habe Bücher über Affenforscher verschlungen und konnte eine riesige Sammlung an Dinofiguren mein Eigen nennen und selbstverständlich jeden einzelnen benennen. Vielleicht vererben sich solche Interessen ja? Glücklicherweise gibt es in Frankfurt die Gelegenheit Dinosaurier aus nächster Nähe zu bestaunen – im Senckenberg Museum. Klar, dass wir mit dem Räubermädchen unbedingt einmal dorthin mussten.

Wir waren bereits vor etwa einem Jahr schon einmal im Senckenberg Museum gewesen. Allerdings fand das Räubermädchen damals – mit noch nicht einmal einem Jahr – hauptsächlich die vielen Besucher und vor allem die Kinder spannend, weniger die Exponate. Dieses Mal sah das schon ganz anders aus. Als wir ankamen, war das Räubermädchen allerdings erst einmal im Auto eingeschlafen. Sie ließ sich sogar schlafend in den Buggy legen. Das war aber nicht weiter schlimm, denn dank Ferienzeit erwartete uns erst einmal eine lange Schlange an der Kasse. Da das Räubermädchen in ihrem Schlaf nicht zu stören war, beschlossen wir, uns erst einmal im Museumsbistro zu stärken. Das Kind sollte ja schließlich nichts verpassen. Während des Essens wachte sie dann auch auf, so dass wir uns ausgeruht und gestärkt in die Ausstellungen begeben konnten.

collage_1Von Affe bis Zebra
Wir starteten im 2. Stock, wo sich das Restaurant befand. Hier konnte man verschiedene ausgestopfte Tiere hinter Glasscheiben bewundern. Damit auch die kleineren Kinder etwas sehen konnten, gab es vor jedem Fenster eine erhöhte Stufe. Dem Räubermädchen machte es Spaß, darauf zu klettern und zu schauen, was es dort zu sehen gab. Auch die Fische im nächsten Saal fand sie beeindruckend. Und lernte dabei gleich ein neues Wort: „Kugelfiss“. Auf die aktuelle Spinnenausstellung (mit lebenden Exemplaren!) verzichteten wir lieber. Ich bin ohnehin kein großer Fan dieser langbeinigen Tiere und wir waren uns nicht sicher, was das Räubermädchen davon halten würde.

Im 1. Stock erwartete uns eine riesige Sammlung verschiedenster Säugetiere. Und was sahen wir als Erstes: Affen! Welch ein Paradies für das Räubermädchen. „Affe! Utan! Babyaffe!“ Sie war hin und weg. Und auch die meisten anderen Tiere gefielen ihr. Ich war wieder einmal sehr erstaunt, wie viele Tiere sie mit ihren 20 Monaten schon benennen kann. Sie wird bestimmt einmal Biologin oder so. 😉 „Beopard“, rief sie. „Nein, das ist ein Gepard“, sagte ich. „Aber Du hast recht, das sieht fast aus wie ein Leopard.“ Wir gingen weiter. „Beopard“, rief sie erneut. Dieses Mal war es ein Jaguar. Naja, die sehen ja alle irgendwie gleich aus… Die Vögel schauten wir uns im Schnelldurchlauf an. Nur bei den „Gine“ (Pinguinen) blieben wir etwas länger stehen. Und dann ging es runter ins Erdgeschoss…

collage_2Giganten der Urzeit hautnah
Zu den Dinos! „Schau mal, was es hier gibt“, sagte ich, als wir in die große Halle schritten. „Dinos!“, rief das Räubermädchen ganz aufgeregt. Da waren sie endlich, die Giganten der Urzeit. Im Angesicht von Tyrannosaurus Rex und Diplodocus kam mir das Räubermädchen auf einmal ganz winzig vor. Wir verbrachten eine ganze Weile in der Halle und schauten uns jeden Dino ganz genau an. Die langen Hälse und Schwänze, die scharfen Zähne, Knochenplatten und Hörner. Auch die Elefanten im hinteren Raum fand das Räubermädchen interessant. So langsam ließ ihre Aufmerksamkeit aber nach und sie rannte nur noch durch die Räume. Es war aber auch wirklich viel gewesen für so ein kleines Köpfchen und wir hatten die spannendsten Dinge ja bereits gesehen. Also machten wir uns langsam auf den Heimweg. Natürlich nicht ohne uns von dem Tyrannosaurus Rex draußen vor dem Museum zu verabschieden und ein Erinnerungsfoto mit ihm zu schießen.

20161230_144924Wart Ihr auf schon einmal im Senckenberg Museum? Wie hat es Euch gefallen?

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