Familienalltag

Unser Weihnachten 2016 in Bildern

img_0147Nun ist die Weihnachtszeit schon wieder vorbei! Dieses Jahr ist bei mir tatsächlich seit Langem so etwas wie eine besinnliche Stimmung in der Vorweihnachtszeit aufgekommen. Klar, mit Kind ist es nicht weniger stressig. Eher im Gegenteil. Die Geschenke wurden mal wieder auf den letzten Drücker besorgt. Die Wohnung nicht halb so blank geputzt wie geplant. Aber wir haben uns auch ganz bewusst Zeit genommen, um Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.

collage1Wir waren Karussell fahren auf dem Weihnachtsmarkt. Haben Plätzchen gebacken. Weihnachtslieder von Rolf Zuckowski rauf und runter gehört. Und das erste Mal einen Tannenbaum im Taunus selbst geschlagen.

img-20161224-wa0001An Heiligabend schmückten wir erst einmal in Ruhe den Baum. Auch das war eigentlich schon viel früher geplant gewesen, aber – oh Schreck! – die Lichterkette war zu klein. Also musste der Räuberpapa sich erst noch einmal ins Getümmel wagen und eine größere besorgen. Beim Schmücken half das Räubermädchen schon fleißig mit. Ganz behutsam nahm sie die Kugeln aus der Schachtel, suchte sich einen passenden Zweig und hängte sie auf. Es ging tatsächlich keine einzige zu Bruch!

Nachmittags packten wir noch Geschenke ein und dann ging es los zu den Schwiegereltern. Das traditionelle Weihnachtsessen besteht dort aus Pilzsuppe, paniertem Fisch (dieses Jahr gab es Lachs und Karpfen) mit einer speziellen Soße mit Rosinen und zum Nachtisch Makowka (eine polnische Nachspeise mit Mohn) und Kompott aus Trockenobst. Dem Räubermädchen schmeckte vor allem die Pilzsuppe und die Soße, die sie mit Baguette auftunkte.

img-20161228-wa0002Für einen Lacher sorgte das Räubermädchen, als wir im Esszimmer auf das Christkind warteten. Meine Schwiegermutter kam aus dem Wohnzimmer herein und meinte, gleich würde das Christkind klingeln. Da hörten wir es schon. „Das Christkind war da“, rief ich dem Räubermädchen freudig zu. Sie schaute mich an und rief mit ernster Miene: „Thomas!“ Da hatte sie doch tatsächlich gemerkt, dass ihr Onkel der einzige war, der nicht mit uns im Raum war. Von wegen Christkind! 😉

Oben erwartete uns dann, wie bereits im Vorfeld vermutet, eine Geschenkeflut. Das Räubermädchen bekam Töpfe, Schneideobst und -gemüse für ihre Spielküche, ein Weihnachtsliederbuch, ein paar Klamotten, ein Bauernhofstickerbuch und ein Pferdeset von Duplo. Das hätte eigentlich schon für die restlichen Feiertage mit gereicht, aber nun gut. Weihnachten ist ja nur einmal im Jahr. Nach der Bescherung spielte das Räubermädchen noch ein wenig mit ihren großen Cousins und den neuen Spielsachen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.

collage2Der erste Weihnachtsfeiertag war ganz für uns drei reserviert. Das Räubermädchen ließ uns bis kurz vor 9 schlafen, welch ein seltener Luxus! Den Vormittag verbrachten wir gemütlich zu Hause und beschäftigten uns mit unseren Geschenken. Vor allem an den Duplo-Pferden hatte das Räubermädchen große Freude. Am frühen Nachmittag spazierten wir unsere übliche Runde durch die Nachbarschaft. Das Räubermädchen wollte heute lieber laufen anstatt Puky zu fahren und schaffte sogar fast den ganzen Weg. Da es äußerst ungemütlich draußen war, begegneten wir nur vereinzelt ein paar anderen Spaziergängern und ein paar Schwänen im Wasser.

Wieder zu Hause machte ich mich an unser Weihnachtsmenü, während der Räuberpapa noch das Geschenk für das Räubermädchen aufbauen musste. Das Räubermädchen spielte eine ganze Weile alleine im Wohnzimmer vor sich hin. Nur ab und an hörte ich ein „Hüa“ oder wütendes Gemecker, wenn ein Duplostein nicht so wollte wie sie. Sie hatte wirklich einen riesigen Sprung gemacht, was das Alleinebeschäftigen angeht.

collage3Ich schaffte es tatsächlich, alle Teile unseres Weihnachtsessens halbwegs pünktlich hinzubekommen und es schmeckte auch noch! Ich bin wirklich keine große Köchin, von daher war das ein echtes Erfolgserlebnis. Auch heute gab es Pilzsuppe (allerdings eine andere als gestern), die dem Räubermädchen wieder sehr gut schmeckte. Vom Hauptgericht mochte sie nur den Brokkoli, die Semmelknödel und das Rehgulasch ließ sie links liegen. Dafür schmeckte es uns Erwachsenen umso besser. Mmh!

collage4Dann war es Zeit für die Bescherung. Das Räubermädchen spielte Geschenkebote und brachte uns nach und nach die einzelnen Päckchen. Sie bekam zunächst zwei Bücher: „Wo ist Mami“, in dem ein Affenkind seine Mama sucht (weil das Räubermädchen Affen so liebt) und ein Dinosaurierbuch (weil sie Dinos mindestens genauso liebt). Als wir alle Päckchen ausgepackt hatten, fehlte nur noch das größte Geschenk von allen. Es war so groß, dass es dem Räubermädchen erst gar nicht auffiel. Als der Räuberpapa es ihr zeigte, zog sie vorsichtig an der Decke, diese fiel herunter – und sie war erst einmal sprachlos! Sie bekam ihren Mund gar nicht mehr zu vor lauter Staunen. So hatte ich sie noch nie gesehen! Langsam breitete sich ein Lachen auf ihrem Gesicht aus. „Schau mal, eine Spielküche für dich! Gefällt sie dir?“, fragte ich. „Jaaaaaa!“, jubelte das Räubermädchen und fing sofort an zu werkeln.

collage5Am zweiten Feiertag machten wir uns auf zu Oma, Opa und Uroma in die baden-württembergische Provinz. Wir kamen mal wieder zu spät zum Mittagessen, aber hatten zum Glück nur die Vorspeise verpasst (die wir natürlich trotzdem noch serviert bekamen). Es gab unser traditionelles Weihnachtsessen: Leberklöschensuppe, gefüllte Pute und selbstgemachte Spätzle. Zum Nachtisch gab es dieses Jahr eine Apfeltorte und Baumküchlein.

collage6Natürlich gab es auch hier wieder Geschenke. Das Räubermädchen bekam noch mehr Zubehör für die Spielküche (eine Schürze und ein Picknick-Set) und einen Puppenbuggy. Sie flitzte damit für den Rest des Nachmittags durch die Wohnung. Ein super Geschenk! Auch für uns als Familie gab es zwei tolle Geschenke, die ich mir gewünscht hatte. Einen Familienplaner, damit wir alle wichtigen Termine auf einen Blick haben, und das Buch vom „Gewünschtesten Wunschkind aller Zeiten“, das ich sofort anfangen musste zu lesen, schließlich geht es um die Trotzphase.

Dieses Jahr war unser Weihnachten wirklich schön und entspannt. Nur ein bisschen Schnee wäre noch schön gewesen, aber vielleicht haben wir ja nächstes Jahr Glück!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s